Christian Heilmann gegen Browser-Versionen und für Silent Updates
Christian Heilmann gegen Browser-Versionen und für Silent Updates
Ähnlich wie Google Chrome oder neuerdings auch Mozilla Firefox sollten sämtliche Browser auf Silent Updates setzen und so mit dem fließenden Prozess der W3CWHATWG-Standards schritthalten können. Erst dann könnten sich die Entwickler von dem bisherigen Qualitätssicherungsprozess lösen, bei dem Websites mit sämtlichen verbreiteten Browser-Versionen getestet werden müssen.
Ars Technica hat dazu gestern einen Graphen veröffentlicht, der die Verbreitung bestimmter Browser-Versionen entlang einer Zeitachse verdeutlicht: Während Silent Updates die Situation für Chrome und Firefox übersichtlich halten, stagniert die Verbreitung alter Internet-Explorer Versionen deutlich. Letzteres ist auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass Microsoft die neueren Browser Anwendern der älteren Betriebssysteme vorenthält.

Es zeigt aber auch, dass viele Anwender nicht verstehen, warum sie ständig Updates machen sollen. Ihnen ist der Feature Support zunächst gleichgültig. Mit Silent Updates hätten sie stets einen modernen Browser in der vertrauten Verpackung. Falls neue Features hinzukommen, kann sie der Web-Entwickler einfach auf der Website oder in der App integrieren, und der Anwender bekommt das Resultat problemlos angezeigt, ohne etwas dafür getan zu haben – Eine Win-Win Situation.
Wenn Ihr mehr zu Heilmanns Kritik am Begriff des "modernen Browsers" wissen wollt, dann lest Euch seinen Blog-Eintrag in voller Länge durch.
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